Selbstlos: Die Hündin riskiert ihr Leben, um das Kind zu beschützen.

Rodney Bacon lebt mit seiner Familie und den beiden Hunden Trek und Gracie in Owyhee County im Bundesstaat Idaho (USA). Die Landschaft um ihr Zuhause herum besteht größtenteils aus Prärie, Wüstengras und Felsen.

Als er eines Tages mit seiner 3-jährigen Tochter Harper nach draußen geht, um die Post aus dem Briefkasten am Straßenrand zu holen, folgt ihnen dabei, wie üblich, Trek auf dem Fuße.

Plötzlich beginnt Trek, das kleine Mädchen von dem an der Straße geparkten Familienwagen wegzuschubsen. Der sonst so sanfte Schäferhund drängt das Kind von dem Auto ab und schiebt es mit seinem Körper immer wieder weg. „Trek, hör auf, mich zu schubsen!“, ruft Harper erschrocken.

Rodney hat ein solches Verhalten seines Hundes noch nie gesehen; er weiß, dass Trek gute Gründe dafür haben muss, nimmt Harper an die Hand und geht mit ihr schnell zurück zum Haus.

Vom Haus her kommt plötzlich auch die Pitbullhündin Gracie angerannt und hält direkt auf das Auto zu. Zusammen mit Trek bellt sie aufgeregt etwas an, das unter dem Auto sein muss.

Rodney sieht, was die Hunde so aufregt: eine Klapperschlange. Er läuft, um eine Schaufel zu holen, aber als er zurückkommt, hat Gracie die wütende Schlange bereits gepackt und beißt zu.

Sie tötet das Tier, aber dieses schafft es im Sterben noch, sie zu beißen. Bevor Rodney seine Hündin beruhigen kann, rennt sie davon.

Die Familie ist ihren Hunden zutiefst dankbar, macht sich aber große Sorgen um Gracie. Doch diese taucht am nächsten Tag nicht nur wieder auf, sondern sie tötet sogar eine zweite Klapperschlange, die sich auf der Veranda des Hauses versteckt hatte. Die tapfere Hündin wurde wieder gebissen, aber dieses Mal greift sich Rodney sofort sein treues Tier und fährt es zum Tierarzt.

Gracie erlitt insgesamt drei Schlangenbisse, während sie ihre Familie verteidigte. Zum Glück konnte sie rechtzeitig behandelt werden. Trotz eines angeschwollenen Kopfes und sichtlicher Schmerzen fraß sie bald wieder normal, wedelte mit dem Schwanz und ließ sich von der dankbaren Harper knuddeln.

Klapperschlangen greifen keine Menschen oder Tiere an, wenn man sie nicht verängstigt oder provoziert, aber wenn man ihnen – wie Harper am Auto – unbeabsichtigt zu nahe kommt, können sie leicht aggressiv reagieren. Die Hunde taten instinktiv das Richtige, als sie mit Harper das kleinste und verletzlichste Mitglied ihrer Familie vor der Schlange beschützten.

Gracie geht es bereits wieder gut und sie genießt ihre wiederkehrende Gesundheit. Nur gut, dass Trek und sie so aufmerksam und treu sind.

Quelle:

NTD

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